no rain - no rainbows

oder die Geschichte von 
"warum in diesem Drecks-Leben alles seinen Preis hat" 
oder auch wahlweise von 
"warum kein Alkohol auch keine Lösung ist"



pazartesi günü 22/23 kasım 2010

es ist traurig einen vertrauten Platz zu räumen
aber das ist wohl der Preis für die Freiheit

Kater gestreichelt,
Zahnpasta mitgenommen,
Zahnbürste stehen gelassen,
mal sehn, was aus ihr wird...
 Tür zu,
Licht aus.

...

'gottseidank'
wollte niemand
saufen gehen
mit mir
gestern
Abend.


Meine Welt steht Kopf...

 pazar günü 21 kasım 2010



Alles, 
was ich in den letzten Jahren geglaubt habe, 
endlich begreifen zu müssen,
steht in Frage.

Ich sehe mich
vor 10, 12... ja 14 Jahren 
und frage mich
warum die letzten 10, 12, 14 Jahre?
Warum erst alles
verbiegen,
verlernen,
verleugnen,
begraben
?

Um es dann wiederzufinden.

In einem anderen Menschen.

Die einzige Antwort,
die ich aus rein psychisch-existentiellen Gründen gelten lassen kann, ist:
Weil ich es sonst hätte heute nicht wertschätzen können.

Einen Dank an den Himmel,
an Kasiopeia  und Orion.



Ist der Sommer schon vorbei?


pazartesi günü 8 kasım 2010



Morgen ist Dienstag.
Morgen geht es wieder ins echte Leben.
Keine Putzfrauen mehr (auch wenn wir uns inzwischen richtig angefreundet haben :))
Kein lärmender Speisesaal, keine Bademäntel, 
keine Schließzeit,
keine 110 Grad minus um 7:40 und 13:00...

Aber auch
keine philosophischen Gespräche mehr mit dem Ergotherapeuten,
keine Rehe mehr vom Balkon aus oder Hasen im Garten beobachten,
kein Blickfeld bis zum Horizont,
keine Spaziergänge durch den Wald, mit dem ich inzwischen Freundschaft geschlossen habe,
keine...

Philospohisches Nachspiel:
Was passiert, wenn man sich selbst begegnet?
Oder zumindest einem Menschen, der nur ansatzweise so ist, wie man selbst?
Gibt es den Effekt, den zwei Magneten haben, wenn sie sich mit den gleichen Polen gegenüber stehen?
Oder gerade den entgegengesetzten?
Oder wird es eine explosive Mischung aus beidem?
Ich werde dieser Frage weiter nachgehen
und hoffe, dabei den spinnenfeinen rote Faden nicht zu verlieren,
der mir von einer guten Macht in die Hand gegeben wurde.